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Falkenfalle bei Kvålsætra.

Man hat schon lange gewußt, daß es bei Kvålsætra in Skåbu eine Anlage gab, die zum Fangen von Falken benutzt wurde. 1991-92 wurde sie ausgegraben und rekonstruiert. Den Funden zufolge stammt die Falle aus der letzte Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Falle ist die einzige in Skandinavien, die man wieder aufgebaut hat, um zu zeigen, wie früher Falken und andere Raubvögel gefangen wurden.

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Größtenteils waren es Holländer und Deutsche, die nach Norwegen kamen, um Falken zu fangen. Die Jagderlaubnis erhielten sie vom König in Kopenhagen. Die eingefangenen Falken wurden nach Zentraleuropa mitgenommen und nachdem sie gezähmt und abgerichtet worden waren, verkaufte man sie für große Geldsummen an Fürsten und Könige. Man benutzte die Falken bei der Jagd auf Graureiher und andere Vögel.

Heftet om falkefangeranlegget i Skåbu
(30 sider) kan bestilles hos
Hans Hysjulien
2643 Skåbu

Machen Sie einen Ausflug zur Falkenfalle und erleben Sie die Spannung – vergessen Sie jedoch nicht, daß alle Raubtiere heute geschützt sind. Der Pfad zur Falle ist ausgeschildert und es ist nicht schwer dorthin zu gelangen

Die Jagd mit dem Falken, ursprünglich aus Indien stammend, war mehrere tausend Jahre ein Sport. Es ist immer der Sport des Adels und der Reichen gewesen. Im Mittelalter liebten mehrere der norwegischen Könige die Jagd mit dem Falken. Sie beschenkten auch die arabischen Fürsten in Babylon und Tunis mit Falken.

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